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1. Sitzung des Runden Tisches zu “Alternativen zur öffentlichen Unterbringung geflüchteter Menschen”

Am 4. Juni tagte der Runde Tisch zu „Alternativen zur öffentlichen Unterbringung geflüchteter Menschen“ zum ersten Mal. Er wird bis Ende des Jahres vier Mal tagen und sich mit der Frage beschäftigen, welche Probleme es gibt und welcher Handlungsbedarf daraus folgt, um den Übergang geflüchteter Menschen aus den Unterkünften in Mietwohnungen zu erleichtern.

Um angesichts der Wohnungsknappheit in Berlin und des erschwerten Zugangs der in Unterkünften lebenden Geflüchteten zu Wohnungen mittelfristig Lösungsansätze zu entwickeln, sind die städtischen Wohnungsbaugesellschaften, die private Wohnungswirtschaft, Hilfs- und Freiwilligenorganisationen, NGOs und Verbände sowie die zuständigen Stellen auf Bezirks- und Senatsebene gefragt. Vertreterinnen und Vertreter der relevanten Bereiche sind von Sebastian Scheel, Staatssekretär für Wohnen, und Daniel Tietze, Staatssekretär für Integration, eingeladen worden und haben ihre Teilnahme am Runden Tisch zugesagt. Margit Gottstein, Staatssekretärin für Verbraucherschutz und Antidiskriminierung, wird sich mit einem Beitrag zu diskriminierungsfreier Vermietungskultur ebenfalls am Runden Tisch beteiligen. Er wird von der Berliner Fachstelle gegen Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt moderiert sowie von der Koordinierungsstelle Flüchtlingsmanagement der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales und dem Willkommenszentrum Berlin unterstützt. Die Perspektiven und Bedürfnisse Geflüchteter werden im Laufe des Prozesses in die Diskussion eingebracht.

Das Format Runder Tisch, das auf die Entwicklung konkreter politischer und praktischer Lösungsansätze zielt, ist bewusst gewählt worden. Staatssekretär Sebastian Scheel und Staatssekretär Daniel Tietze setzen darauf, dass Entscheidungsträgerinnen und -träger mit Sach- und Fachverstand trotz der schwierigen Ausgangslage und der herausforderungsvollen Aufgabe zu einem Konzept und Lösungsansätzen sowie strukturellen Maßnahmenempfehlungen kommen und freuen sich auf den Austausch. Die Ergebnisse werden der Politik und Öffentlichkeit am Ende des Runden Tisches vorgestellt.

Zur Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales gelangen Sie hier.