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Publikationen der Fachstelle

Broschüre "Wohnen nach dem Strafvollzug"

Besonders straffällig gewordene Menschen verlieren durch die Haftzeit oftmals ihren Wohnraum. Aus der Haft heraus und durch die Haft stigmatisiert ist die Wohnungssuche auf dem angespannten Berliner Wohnungsmarkt für diese Personen kaum zu bewältigen. Der Zugang zu selbstbestimmtem Wohnraum ist jedoch eine wesentliche Grundvoraussetzung für einen möglichst optimalen Resozialisierungsprozess und eine nachhaltige gesellschaftliche Teilhabe.

Um Hürden in diesem Bereich abzubauen braucht es aber eine breite Unterstützung, die über Politik und Verwaltung hinausgehen. Die Broschüre „Wohnen nach dem Strafvollzug“, die gemeinsam mit dem AWO Landesverband Berlin e. V. erstellt wurde, nimmt die Schwierigkeiten von Haftentlassenen bei der Wohnungssuche in den Blick. Beiträge aus der Justiz, Verwaltung und von unterstützenden Vereinen stellen unterschiedliche Perspektiven auf erlebte Benachteiligungen und die entscheidende Rolle der Wohnung für die ersten Schritte nach der Entlassung dar.

Die Broschüre als barrierearmes Dokument können Sie hier herunterladen.

Wenn Sie Interesse an Druckexemplaren der Broschüre haben, senden Sie eine kurze Anfrage an fachstelle@fairmieten-fairwohnen.de.

Broschüre "Diskriminierung Alleinerziehender auf dem Wohnungsmarkt"

Aufbauend auf dem Fachdialog „Diskriminierung Alleinerziehender auf dem Wohnungsmarkt“, den die Berliner Fachstelle gegen Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt in Kooperation mit dem AWO Landesverband Berlin e. V. und dem Verband alleinerziehender Mütter und Väter Landesverband Berlin e. V. (VAMV) Ende 2019 organisiert hat, liegt nun die gleichnamige Broschüre vor.

Die Broschüre beschreibt die besonderen Herausforderungen von Alleinerziehenden bei der Wohnungssuche und zeigt auf, inwiefern diskriminierendes Verhalten durch Vermieter*innen Einfluss auf deren Lebensgestaltung hat. In der Broschüre werden unter anderem die Methode und die Grenzen eines E-Mail-Testings in der Antidiskriminierungsarbeit vorgestellt. Ein Ergebnis ist, dass Alleinerziehende selten offen diskriminiert werden. Das wird auch in der Beratungsarbeit der Fachstelle deutlich. Die Fachstelle betont besonders, dass Diskriminierung intersektional zu verstehen ist. Diskriminierungsmerkmale verschränken sich oft und führen mitunter zu ganz spezifischen Diskriminierungserfahrungen bei den Betroffenen.

Die Broschüre als barrierearmes Dokument können Sie hier herunterladen.

Wenn Sie Interesse an Druckexemplaren der Broschüre haben, senden Sie eine kurze Anfrage an fachstelle@fairmieten-fairwohnen.de.

Broschüre „Queer Wohnen Berlin - Diskriminierungsfreie Zugänge fördern, vielfältige Wohnformen sichern

Die Broschüre „Queer Wohnen Berlin ­­­­– Diskriminierungsfreie Zugänge fördern, vielfältige Wohnformen sichern“ gibt Einblick in Problemlagen von LSBTIQ* Personen auf dem Wohnungsmarkt und stellt strukturelle Probleme bspw. beim Übergang queerer Personen von Trägerwohnungen in den regulären Mietmarkt dar. Die Broschüre wurde erstellt in Kooperation mit dem Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg (HVD), und knüpft an, an den Fachdialog "Queer Wohnen: Diskriminierungsfreien Zugang zu Wohnraum & Stabilität der Sozialen Wohnhilfen fördern", bei dem im Sommer 2018 Vertreter*innen von Trägern queerer Projekte, der Wohnungswirtschaft, den Sozialen Wohnhilfen und Multiplikator*innen gemeinsam an Handlungsempfehlungen gearbeitet haben.

Die Broschüre als barrierearmes Dokument können sie hier herunterladen.

Broschüre Alternativen zur öffentlichen Unterbringung Geflüchteter Ergebnisse des Runden Tisches und der Thementische 2018/2019

Der im Juni 2018 gestartete Runde Tisch „Alternativen zur öffentlichen Unterbringung geflüchteter Menschen“ und die zwei anschließenden Thementische hatten das Ziel den Übergang geflüchteter Menschen aus den Unterkünften in Mietwohnungen zu erleichtern und Diskriminierung präventiv entgegen zu wirken.

Als Ergebnis wurde unter anderem ein Pilotprojekt zur Wohnraumakquise eingerichtet, das für eine Vermietung an Geflüchtete wirbt, Fragen beantwortet und bei der Vermittlung unterstützt.

Die Broschüre zu diesem Prozess als barrierearmes Dokument können sie hier herunterladen.

Die Liste der bezirklichen Beratungsstellen zum Thema Wohnen finden Sie hier.

Arbeitshilfe zur Durchführung reaktiver Testings

In der Arbeitshilfe werden reaktive Testings als Instrument in der Antidiskriminierungsarbeit vorgestellt. Sie finden Beispiele, eine Schritt für Schritt Anleitung und Formulare, die die Durchführung und rechtssichere Dokumentation des Vorgehens unterstützen.

Gerichtsverfahren können hohe Kosten verursachen und um die Ergebnisse eines Testings vor Gericht nutzen zu können müssen Fristen und Voraussetzungen eingehalten werden. Wir empfehlen sich bei der Durchführung durch eine Beratungsstelle unterstützen zu lassen.

Flyer der Fachstelle

Informationen zur Fachstelle

Veranstaltungen

Hilfestellung bei Diskriminierung

Sie haben Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt oder im Alltag in der Nachbarschaft erfahren? Sie befürchten, eine solche Diskriminierung zu erfahren? Dann sollten Sie wissen, wie ein solcher Vorfall dokumentiert werden muss, damit Beratungsstellen Ihnen zu Ihrem Recht verhelfen können. Hier können Sie unseren Flyer mit Hinweisen zur Ersten Hilfe bei Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt herunterladen.

Informationsbroschüre in einfacher Sprache:
Wohnen in Berlin

Wie viele Menschen wohnen in Berlin zur Miete und wie viele haben Wohneigentum? Was ist der Mietspiegel? Wer erfährt Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt und warum? Die gemeinsam mit dem Berliner Mieterverein und der Landeszentrale für politische Bildung erarbeitete Broschüre bietet einen ersten Überblick zum Thema Wohnen in Berlin.
Die Borschüre zum Download in unterschiedlichen Sprachen finden Sie hier: