Publikationen der Fachstelle

Die Berliner Fachstelle gegen Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt, Fair mieten – Fair wohnen, veröffentlicht regelmäßig Broschüren, Arbeitshilfen, Newsletter und Flyer. Wenn Sie Interesse an Druckexemplaren der Publikationen haben, senden Sie bitte eine kurze Anfrage an: fachstelle@fairmieten-fairwohnen.

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BroschüreN

ABSCHLUSSBERICHT: INTERVENTIONSSTRATEGIE ZUR BEKÄMPFUNG UND PRÄVENTION VON DISKRIMINIERUNG IN NACHBARSCHAFTEN

Diskriminierung in der Nachbarschaft kommt häufig vor. Im Beratungsalltag und nach regelmäßiger Datenauswertung hat die Fachstelle festgestellt, dass bei einem Viertel der Beratungsanfragen, die die Fachstelle zwischen 2017 und 2022 erreichten, Nachbar*innen als Verursachende der Diskriminierung genannt wurden.

Diese beunruhigende Feststellung war ein wichtiger Anlass für die Konzeption einer Interventionsstrategie, mit dem Ziel, präzise Erkenntnisse zu Diskriminierung in der Nachbarschaft zu gewinnen, Diskussion zu fördern und Sichtbarkeit und Sensibilisierung in Berlin zu schaffen. Der hier vorgelegte Abschlussbericht stellt die Ergebnisse einer Literatur- und Datenanalyse sowie die Erkenntnisse aus Expert*innendialogen vor und bietet Handlungsempfehlungen an.

Die Broschüre als barrierearmes Dokument können Sie hier herunterladen.

Cover des Leitfadens Diskriminierung in Nachbarschaften

DISKRIMINIERUNG IN NACHBARSCHAFTEN
LEITFADEN FÜR BETROFFENE, VERMIETER*INNEN UND SOZIALE AKTEUR*INNEN

Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt kommt nicht nur bei der Wohnungssuche oder während des Vermietungsprozesses vor. Auch bei der Nutzung von Wohnraum werden Menschen in Berlin benachteiligt. Nicht nur Vermieter*innen, Mitarbeiter*innen von Wohnungsunternehmen und Hausverwaltungen sowie Hausmeister*innen können sich aufgrund individueller Vorurteile und durch Zuschreibung von Stereotypen diskriminierend ausdrücken oder handeln. Auch Nachbar*innen können Menschen diskriminieren.

Als Orientierungshilfe bietet der Leitfaden Informationen in Form von Fragen und Antworten an. Auch praktische Hinweise, Beispiele aus der Beratung und Rechtsprechung, Links zu wichtigen Internetadressen sowie Informationen zum rechtlichen Schutz sind enthalten. Die Inhalte dieses Leitfadens wurden von der Fachstelle im Rahmen der Interventionsstrategie „Diskriminierung in Nachbarschaften“ 2021 erarbeitet.

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WOHNEN NACH DEM STRAFVOLLZUG

Besonders straffällig gewordene Menschen verlieren durch die Haftzeit oftmals ihren Wohnraum. Aus der Haft heraus und durch die Haft stigmatisiert, ist die Wohnungssuche auf dem angespannten Berliner Wohnungsmarkt kaum zu bewältigen. Der Zugang zu selbstbestimmtem Wohnraum ist jedoch eine wesentliche Grundvoraussetzung für einen möglichst optimalen Resozialisierungsprozess und eine nachhaltige gesellschaftliche Teilhabe.

Die Broschüre „Wohnen nach dem Strafvollzug“, die gemeinsam mit dem AWO Landesverband Berlin e. V. erstellt wurde, nimmt die Schwierigkeiten von Haftentlassenen bei der Wohnungssuche in den Blick. Beiträge aus der Justiz, Verwaltung und von unterstützenden Vereinen stellen unterschiedliche Perspektiven auf erlebte Benachteiligungen und die entscheidende Rolle der Wohnung für die ersten Schritte nach der Entlassung dar.

Die Broschüre als barrierearmes Dokument können Sie hier herunterladen.

Cover der Broschüre Wohnen barrierefrei und selbstbestimmt. Das Titelbild ist ein Comic. Abgebildet ist eine Person, die mit Unterlagen in der Hand am oberen Ende einer Treppe vor einer Haustür steht und fragt "Wollen Sie sich die barrierefreie Wohnung ansehen - oder nicht? Am unteren Absatz der Treppe ist eine Person im Rollstuhl und guckt fragend.

WOHNEN – BARRIEREFREI UND SELBSTBESTIMMT

Beim Fachdialog „barrierefrei und selbstbestimmt Wohnen“ 2019 hat die Fachstelle mit Expert*innen aus Wohnungswirtschaft, Antidiskriminierungsberatung und für Barrierefreiheit das Themenfeld der Diskriminierung aufgrund einer Behinderung auf dem Wohnungsmarkt bearbeitet. Aus den Diskussionen vom Fachdialog entstand schließlich die Broschüre.

Mit Beiträgen zum Bau barrierefreier Wohnungen, zum Recht auf selbstbestimmtes Wohnen, festgelegt unter anderem in der UN-Behindertenrechtskonvention, zu Herausforderungen für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen, einem Einblick in die Beratungsarbeit und einer Linksammlung mit weiterführenden Informationen möchten wir Betroffenen und Unterstützenden helfen Diskriminierung zu erkennen, dagegen vorzugehen und zu verhindern.

Die Broschüre als barrierearmes Dokument können Sie hier herunterladen.

DISKRIMINIERUNG ALLEINERZIEHENDER AUF DEM WOHNUNGSMARKT

Aufbauend auf dem Fachdialog „Diskriminierung Alleinerziehender auf dem Wohnungsmarkt“, den die Berliner Fachstelle gegen Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt in Kooperation mit dem AWO Landesverband Berlin e. V. und dem Verband alleinerziehender Mütter und Väter Landesverband Berlin e. V. (VAMV) Ende 2019 organisiert hat, liegt die gleichnamige Broschüre vor.

Die Broschüre beschreibt die besonderen Herausforderungen von Alleinerziehenden bei der Wohnungssuche und zeigt auf, inwiefern diskriminierendes Verhalten durch Vermieter*innen Einfluss auf deren Lebensgestaltung hat. In der Broschüre werden unter anderem die Methode und die Grenzen eines E-Mail-Testings in der Antidiskriminierungsarbeit vorgestellt. Ein Ergebnis ist, dass Alleinerziehende selten offen diskriminiert werden. Die Fachstelle betont besonders, dass Diskriminierung intersektional zu verstehen ist. Diskriminierungsmerkmale verschränken sich oft und führen zu spezifischen Diskriminierungserfahrungen.

Die Broschüre als barrierearmes Dokument können Sie hier herunterladen.

QUEER WOHNEN BERLIN – DISKRIMINIERUNGSFREIE ZUGÄNGE FÖRDERN, VIELFÄLTIGE WOHNFORMEN SICHERN

Diese Broschüre gibt Einblick in Problemlagen von LSBTIQ* Personen auf dem Wohnungsmarkt und stellt strukturelle Probleme bspw. beim Übergang queerer Personen von Trägerwohnungen in den regulären Mietmarkt dar. In Kooperation mit dem Projekt „Neustart“ des Humanistischen Verbands Berlin-Brandenburg (HVD) erstellt, knüpft die Broschüre den Fachdialog „Queer Wohnen:

Diskriminierungsfreien Zugang zu Wohnraum & Stabilität der Sozialen Wohnhilfen fördern“ an, der im Sommer 2018 stattfand. Beim Fachdialog erarbeiteten Vertreter*innen von Trägern queerer Projekte, der Wohnungswirtschaft, den Sozialen Wohnhilfen und Multiplikator*innen gemeinsam Handlungsempfehlungen.

Die Broschüreals barrierearmes Dokument können sie hier herunterladen.

ALTERNATIVEN ZUR ÖFFENTLICHEN UNTERBRINGUNG GEFLÜCHTETER ERGEBNISSE DES RUNDEN TISCHES UND DER THEMENTISCHE 2018/2019

2018/2019 moderierte die Fachstelle den Runden Tisch „Alternativen zur öffentlichen Unterbringung geflüchteter Menschen“, der auf Einladung der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und in Kooperation mit der Koordinierungsstelle Flüchtlingsmanagement und dem Willkommenszentrum Berlin stattfand. Er hatte das Ziel, den Übergang geflüchteter Menschen aus den Unterkünften in Mietwohnungen zu erleichtern und Diskriminierung präventiv entgegenzuwirken.

Als Ergebnis wurde unter anderem ein Pilotprojekt zur Wohnraumakquise eingerichtet, das für eine Vermietung an Geflüchtete wirbt, Fragen von Vermieter*innen und Geflüchteten beantwortet und bei der Wohnraumvermittlung unterstützt.

Die Broschüre zu diesem Prozess können Sie als barrierearmes Dokument hier herunterladen.
Die Liste der bezirklichen Beratungsstellen zum Thema Wohnen finden Sie hier.

WOHNEN IN BERLIN

Wie viele Menschen wohnen in Berlin zur Miete und wie viele haben Wohneigentum? Was ist der Mietspiegel? Wer erfährt Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt und warum? Die gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung und dem Berliner Mieterverein e.V. herausgegebene Broschüre in einfacher Sprache bietet einen ersten Überblick zum Thema Wohnen in Berlin.
Die Borschüre zum Download in unterschiedlichen Sprachen finden Sie hier:


Arbeitshilfen

ARBEITSHILFEN ZUR DURCHFÜHRUNG REAKTIVER TESTINGS

In dieser Arbeitshilfe werden reaktive Testings als Instrument in der Antidiskriminierungsarbeit vorgestellt. Es werden Beispiele, eine Schritt für Schritt Anleitung und Formulare gezeigt, die die Durchführung und rechtssichere Dokumentation des Vorgehens unterstützen.

Gerichtsverfahren können hohe Kosten verursachen und um die Ergebnisse eines Testings vor Gericht nutzen zu können, müssen gesetzliche Fristen und Voraussetzungen eingehalten werden. Für die Durchführung empfehlen wir, eine Beratungsstelle zur Unterstützung heranzuziehen. Die Liste der bezirklichen Beratungsstellen zum Thema Wohnen finden Sie hier.

Flyer der Fachstelle

Hilfestellung bei Diskriminierung

Sie haben Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt oder im Alltag in der Nachbarschaft erfahren? Sie befürchten, eine solche Diskriminierung zu erfahren? Dann sollten Sie wissen, wie ein solcher Vorfall dokumentiert werden muss, damit Beratungsstellen Ihnen zu Ihrem Recht verhelfen können. Hier können Sie unseren Flyer mit Hinweisen zur Ersten Hilfe bei Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt herunterladen.
Flyer – Deutsch
Flyer – Arabisch (عربي)
Flyer – Englisch (English)
Flyer – Farsi (فارسی)
Flyer – Französisch (Français)
Flyer – Türkisch (Türkçe)


Newsletter

Die Berliner Fachstelle gegen Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt, Fair mieten – Fair wohnen, veröffentlicht seit 2018 einen umfangreichen Newsletter mit Informationen zu den aktuellen Aktivitäten der Fachstelle. Hier finden Sie Berichte über neue Beratungsfälle, Informationen über geplante Fachdialoge, Vorträge und Weiterbildungsangebote sowie über konkrete Maßnahmen und Strategien zu einer „Kultur fairen Vermietens“. Gastbeiträge ergänzen den Inhalt dieser regelmäßigen Publikation. Der Newsletter erscheint in digitaler Form. Hier können Sie die bereits veröffentlichten Newsletter herunterladen:

2021

Newsletter # 1

Newsletter #2

Newsletter #3

2020

Newsletter #1

Newsletter #2

2019

Newsletter #1 (Steht nicht zum Download zur Verfügung)

Newsletter #2

Newsletter #3

Beiträge in sonstigen Publikationen

INFORMATIONSDIENST STRAFFÄLLIGENHILFE

Im Heft 2/2020 des Informationsdienstes Straffälligenhilfe ist die Fachstelle mit einem Beitrag zum Thema „Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt“ vertreten.

Die vollständige Broschüre finden sie hier.